Religion

Volker Kauder warnt vor „Ent-Christianisierung“ Deutschlands

Im Namen des Papstes: Volker Kauder erhielt 2014 vom Rottenburger Bischof Dr. Gebhard Fürst den Gregoriusorden für seinen Einsatz für Religionsfreiheit und verfolgte Christen und für sein Eintreten für umfassenden Lebensschutz.

Im Namen des Papstes: Volker Kauder erhielt 2014 vom Rottenburger Bischof Dr. Gebhard Fürst den Gregoriusorden für seinen Einsatz für Religionsfreiheit und verfolgte Christen und für sein Eintreten für umfassenden Lebensschutz.

Foto: imago stock&people / imago/Ulmer

Mehr über Christentum, weniger über Islam reden? Das fordert Unions-Fraktionschef Volker Kauder. Er fürchtet „Ent-Christianisierung“.

Würzburg.  Der Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, Volker Kauder (CDU), hat vor einer Ent-Christianisierung Deutschlands gewarnt. Diese bereite ihm mehr Sorgen als eine Islamisierung, sagte er am Sonntag in Würzburg bei dem ökumenischen Kongress „Pfingsten 21“. „Wir sollten als Christen mehr über unsere Religion und weniger über den Islam reden“, empfahl er.

Gleichzeitig forderte er mehr Einsatz für die Religionsfreiheit und für verfolgte Christen. Eine Freiheitsdiskussion zu führen ohne das Thema Religion sei ausgeschlossen. Er kritisierte vor allem Drangsalierungen in Saudi-Arabien und China.

Kritik an der AfD

Kauder sprach sich klar für ein Burka- und Kopftuchverbot in den Bereichen aus, wo sich der weltanschaulich neutrale Staat zeigt, etwa bei der Polizei, in Schulen und im Gericht. Zugleich wandte er sich auch gegen populistische Reden, etwa aus der rechtskonservativen AfD. Man könne die Haltungen von Menschen kritisieren, dürfe ihnen als Christ jedoch nie an die Würde gehen. (epd)

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