Zum Artikel: „Es liegt was in der Luft“ vom 10. März
Karsten Mühlenfeld leistet gute Arbeit, ihm gebührt Dank. Schritt für Schritt versucht er, den BER ans Netz zu bringen. Die ewige Diskussion um einen neuen Eröffnungstermin führt doch zu nichts, das hat die Vergangenheit bewiesen. Auf ein paar Monate kommt es nicht mehr an. Lieber den Flughafen fertig bauen, ihn ausreichend testen und dann, wenn alles wirklich funktioniert, zum darauffolgenden Flugplanwechsel eröffnen. Alle vorher genannten Termine führen nur zu Aktionismus mit den bekannten Folgen. Und die üblichen Kritiker sollten lieber Herrn Mühlenfeld mit allen Kräften dabei unterstützen, Berlin endlich einen leistungsfähigen Flughafen zur Verfügung zu stellen. Wahlkampfgetöse und nicht haltbare Termine hat der BER genug gesehen.
Marco Rosenwick, Wilhelmsruh
Zum Wohle Berlins muss der Flughafen TXL offen bleiben
Zum Artikel: „Fliegen statt wohnen“ vom 9. März
Spätestens beim Blick auf Berlins Bevölkerungsentwicklung sollte auch dem Letzten klar sein, dass Tegel offen bleiben muss. Ob wir die Öffnung vom BER jemals erleben werden, darf man nach allen Querelen ernsthaft bezweifeln, er ist ohnehin bereits jetzt zu klein. Auch sind die Zufahrten zum SXF schon heute derart verstopft, dass es oft kein Durchkommen gibt. Zudem haben Großstädte Europas wie London, Brüssel oder Paris gezeigt, wie wichtig mehrere Flughäfen zur Bewältigung des Andrangs sind. Will Berlin für Unternehmen und Touristen langfristig attraktiv bleiben, sollte es tunlichst die Finger von Tegel lassen.
Constanze Meyer-Thietz, per E-Mail
Die innere Uhr lässt sich an den Arbeitsbeginn anpassen
Zum Artikel: „Nicht vor zehn ins Büro“ vom 10. März
Meiner Erfahrung nach ist der Zeitpunkt des Arbeitsbeginns nicht einer inneren Zeituhr anzupassen, sondern umgekehrt. Im Gegensatz zur Studie der Chronobiologen ist die innere Uhr nicht statisch, sondern relativ, wie die tägliche Praxis zeigt: Wenn man rechtzeitig ins Bett geht, wird man auch frü- her wach. Man hat es in der Hand, den Arbeitstag ausgeschlafen zu beginnen, sodass sich der Job nicht nach dem Schlafengehen richten muss. Dies zeigt auch der Jetlag, der sich nach einem Langzeitflug kurzfristig normalisiert.
Gottfried Hecht, per E-Mail
Was, wenn alle Paketdienste solche Ansprüche stellen?
Zum Artikel: „Deutsche Post trotz
Amazons Paketplänen sehr optimistisch“ vom 10. März
Es ist unglaublich, dass die Behörden in Deutschland Amazon erlauben wollen, eigene Paketzentren zu betreiben und als Nächstes Lieferdrohnen. Warum gebietet hier keine Behörde Einhalt? Schon die Packstationen der Post sind unglaublich hässlich, ganz zu schweigen von den Massen von Schuh-, Kleider- und Glascontainern, die außerdem herumstehen. Was geschieht vor allem, wenn weitere Firmen ähnliche Wünsche haben? Ich persönlich will außerdem die Pakete ins Haus haben und nicht irgendwo in Paketstationen suchen gehen, und da werde ich nicht die Einzige sein, also: Stoppt Amazon rechtzeitig.
Regina Kröning, Falkenhagener Feld
Die Ausbildungsreife erreichen geht über Praktika besser
Zum Artikel: „Berlin will elftes
Pflichtschuljahr“ vom 11. März
Es geht einfacher, Jugendlichen den Weg in den Beruf zu erleichtern: an al- len Oberschulen ab der 9. Klasse das produktive Lernen anbieten: drei Tage Praktikum, zwei Tage Schule. In Praktika können die Schüler in den Betrieben beweisen, dass sie eine Ausbildung wollen. Abschlüsse von der Berufsbildungsreife bis zum Abitur sind möglich. Hört auf mit dem Prüfungsstress, damit macht ihr viele Kids kaputt.
Petra Wölkert, via Facebook

