Zum Artikel: „Gloria Palast soll einem Neubau weichen“ vom 15. Januar
Na, dann haben die Berliner ja mal Glück, dass Stadtrat Marc Schulte in Charlottenburg endlich mal ein Veto einlegt und versucht, dem geplanten Abriss der Fassade vom Gloria Palast entgegenzuwirken. Doch Zweifel sind angebracht, ob er bei der Stange bleiben wird. Wahrscheinlich wird am Ende der schnöde Mammon siegen und eine neue Mall, nach einer Abrissorgie der Nebengebäude, stehen. Den alten Kurfürstendamm kann man dann in historischen Bildbänden bestaunen. Alles, was irgendwie an alte Zeiten erinnert, beispielsweise das ehemalige komplette Kranzler-Eck und jetzt aktuell die beiden Kudamm-Theater, ist dann weg. Michael Müller ist zurzeit an wichtigeren Dingen interessiert, und beim Senat hat die Betonfraktion das Sagen. Also nimmt der Untergang des Kurfürstendammes ungehindert seinen Lauf.
Thomas Hansen, Reinickendorf
Gegen Rechtsextreme wäre ein solcher Einsatz kein Problem
Zum Artikel: „Innensenator verteidigt Polizeieinsatz gegen Linksextreme“ vom 15. Januar
Ein vergleichbarer Einsatz gegen Rechtsextreme hätte vom Innensenator nicht verteidigt werden müssen, da hätte es eher Zustimmung, aber keinen Widerspruch von der Opposition gegeben. Die rechtsstaatliche Begründung des Polizeieinsatzes hat die Leitartiklerin Christine Richter mit „Die richtige, harte Reaktion“ klar verständlich den letzten Zweiflern erklärt. Merkwürdig genug, dass in einigen Medien und in der parlamentarischen Opposition die rechtsstaatliche Bewertung von Polizeieinsätzen nach Taten wie in der Rigaer Straße immer noch Zweifel offen lässt.
Harry Döring, per E-Mail
Es ist nahezu unerträglich, dass trotz dringenden Handlungsbedarfs im Punkt No-Go-Bereiche nicht schon bei früheren Anlässen ein deutliches Zeichen gesetzt wurde. Nun ist es endlich erfolgt, und wir sollten froh sein, dass es hier offensichtlich ein gewisses Umdenken gibt, da äußert sich die Opposition unqualifiziert dagegen. Man mag es als einfacher Bürger gar nicht glauben, dass es vom Bürger gewählte Volksvertreter gibt, die einem gesetzlosen Raum das Wort reden und sich unverantwortlich die Hände reiben, nur weil sie nicht in der Regierungsverantwortung stehen. Der Senat braucht noch viel mehr Unterstützung, wenn es darum geht, darauf zu achten, dass Recht und Ordnung die Grundlagen unseres Zusammenlebens bleiben.
H. Lemke, per E-Mail
Drehkreuz BER: Berlin braucht leistungsfähigen Flughafen
Zum Artikel: „Drehkreuz BER: Initiative empört über CDU-Pläne“ vom 14. Januar
Ob ein Flughafen ein Drehkreuz wird, entscheidet nicht die Politik, sondern die betreffende Fluggesellschaft. Die Politik kann nur die Voraussetzung dafür schaffen. Und dass die Hauptstadtregion mit fünf Millionen Einwohnern bei wachsender Tendenz einen leistungsfähigen Flughafen braucht, steht außer Frage. Wie stellt sich die „Initiative gegen eine dritte Startbahn“ die Beschränkungen im Flugverkehr denn vor? Wird jeder zweite Flug gestrichen, und wenn ja, welcher?
Marco Rosenwick, Wilmhelmsruh
Unsere Freiheit wird nicht am Hindukusch verteidigt
Zu dem Terroranschlag in Istanbul und zur inneren Sicherheit in Deutschland
Deutsche Touristen sterben bei einem Attentat in Istanbul. Daher gilt: Die Freiheit Deutschlands wird nicht am Hindukusch verteidigt, sondern unter anderem in Berlin, München, Hamburg und Köln sowie in den Urlaubsgebieten der Deutschen. Deshalb brauchen wir mehr Polizei und vor allem die Bundeswehr zur Gewährleistung der inneren Sicherheit in Deutschland und keine deutschen Truppen in Afghanistan, Irak, Syrien oder Mali.
Roland Klose, per E-Mail

