Mit Begriffen wie „Jammer-Ossi“ und „Besser-Wessi“ können junge Deutsche nichts mehr anfangen. Unterschiede sehen die Befragten eher in regionalen Besonderheiten wie Dialekt oder persönlicher Sozialisation als durch eine Ost- oder West-Zugehörigkeit. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Welle unter 751 Menschen hervor, die 1989 oder im „Einheitsjahr“ 1990 zur Welt kamen. Als drängendste Probleme sehen die Befragten Zuwanderung (46 Prozent) und soziale Ungleichheit (24 Prozent).