Saarbrücken

Feuer in geplanter Asylunterkunft im Saarland gelegt

Saarbrücken.  In einer geplanten Flüchtlingsunterkunft im saarländischen Gersheim ist ein Feuer gelegt worden. Wie das Landespolizeipräsidium in Saarbrücken mitteilte, wurden bei dem Brand in einer früheren Schule in der Nacht zum Mittwoch keine Menschen verletzt. Die Ermittler gehen von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Ob es einen Zusammenhang mit Plänen gab, in dem Gebäude künftig Flüchtlinge unterzubringen, sei jedoch noch offen, sagte ein Polizeisprecher in Saarbrücken. „Wir ermitteln in alle Richtungen.“ Weil das Gebäude für Flüchtlinge vorgesehen war, wurde die Staatsschutzabteilung des Landespolizeipräsidiums in die Ermittlungen eingeschaltet. Hinweise auf den oder die Täter lagen bislang nicht vor. Nun wird nach Zeugen gesucht. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro.

Unterdessen gibt es nach dem Brandanschlag auf die geplante Notunterkunft für Flüchtlinge in Nauen im Havelland noch keine heiße Spur zu den Tätern. Auch die ausgesetzte Belohnung von 20.000 Euro habe die Ermittler noch nicht weitergebracht, teilte eine Polizeisprecherin mit. Die Ermittler wollen jetzt mit einer Plakataktion in und um Nauen noch einmal die Tätersuche forcieren. Ende August war die Sporthalle einer Schule niedergebrannt.

( dpa )

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