In der Wählergunst schneidet die Union etwas schwächer ab als in den vergangenen zwei Wochen. Im „Stern-RTL-Wahltrend“ büßten CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt ein und fielen auf 36 Prozent.
Die FDP kommt unverändert auf 12 Prozent. Auch die Werte für SPD und Grüne blieben stabil: Die SPD liegt bei 20 Prozent, die Grünen erreichten 13 Prozent. Die Linkspartei stieg um einen Punkt auf 12 Prozent.
Die neue Familienministerin Kristina Köhler (CDU) erhielt von den Deutschen einen hohen Vertrauensvorschuss. 78 Prozent der Befragten halten es für richtig, wenn auch junge Politiker wie die 32-Jährige in hohe Ämter kommen. Auch 87 Prozent der Jüngeren (18 bis 29 Jahre) und 72 Prozent der Rentner und Pensionäre begrüßten dies.
Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem „Stern“, bei den Deutschen gäbe es „eine große Sehnsucht nach frischen, unverbrauchten Gesichtern, die nicht so gestanzt und ritualisiert daherreden wie die etablierten Politiker“. Das Privatleben, ob jemand Familie habe, ledig oder homosexuell sei, spiele für die Menschen keine Rolle mehr.
dpa/ddp/fas




