Aufständische getötet

Afghanen protestieren gegen Nato-Truppen

Der Hass auf die Nato-Soldaten macht sich bei einer Demonstration Luft. Zur gleichen Zeit töten die Koalitions-Truppen 25 Aufständische.

Die Koalitionstruppen in Afghanistan haben bei einem Luftangriff im Osten des Landes nach Nato-Angaben mehr als 25 Aufständische getötet. Soldaten seien am Samstag im Bezirk Nari in der Provinz Kunar nahe der pakistanischen Grenze von Aufständischen bedroht worden und hätten Unterstützung aus der Luft angefordert, teilte die Allianz mit.

Ebenfalls in Kunar wurde am Samstag eine Nato-Patrouille beschossen. Die Truppen im Bezirk Dara Pech erwiderten laut Nato das Feuer, dabei wurden mehrere Angreifer getötet.

In der Provinz Paktia demonstrierten rund 500 Afghanen gegen die ausländischen Truppen. Sie riefen „Tod den Amerikanern“. Der Grund für die Proteste waren offenbar Berichte, wonach Nato-Soldaten sieben Mitglieder einer privaten Sicherheitsfirma erschossen haben sollen. Der Vorfall werde untersucht, teilte das Bündnis mit. So werde geprüft, wer die Toten waren, warum sie bewaffnet waren und warum sie sich zu diesem Zeitpunkt dort aufgehalten haben.

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