Ali Abdullah Saleh

Jemens Präsident verzichtet auf weitere Amtszeit

Wie der ägyptische Präsident Husni Mubarak verzichtet auch der jemenitische Präsident Ali Abdullah Salih wegen Protesten gegen seine Führung auf eine weitere Amtszeit. Er will die Macht auch nicht an seinen Sohn übergeben.

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Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh hat am Mittwoch vor dem Parlament seinen Rückzug aus dem Amt angekündigt und will die Macht auch nicht an seinen Sohn übergeben. Damit würde seine seit drei Jahrzehnten andauernde Herrschaft spätestens im Jahr 2013 enden, wenn seine Amtszeit planmäßig ausläuft. Er werde sich nicht um eine weitere Amtszeit bewerben, kündigte er in einer Rede vor beiden Kammern des Parlaments an.

Da In Jemen hat es in den vergangenen Tagen ebenso wie in Tunesien und Ägypten Protestdemonstrationen gegen die Regierung gegeben. Eine weitere große Kundgebung ist für Donnerstag in der Hauptstadt Sanaa geplant. Saleh appellierte an die Bürger, auf weitere Proteste zu verzichten. Saleh ist seit fast 32 Jahren an der Macht.

In Tunesien hat Präsident Zine-al Abidine Ben Ali angesichts des Volksaufstandes das Land verlassen. Ägyptens Präsident Husni Mubarak kündigte an, nach dem Ende seiner Amtszeit im September nicht wieder anzutreten.