Terrorismus

Iran lässt offenbar mehrere al-Qaida-Mitglieder frei

Nach Medienberichten hat der Iran hochrangige al-Qaida-Mitglieder freigelassen und unterstützt die Organisation zudem im Kampf gegen die Nato.

Foto: picture alliance / dpa / dpa

Die iranische Justiz hat einem Zeitungsbericht zufolge mehrere hochrangige al-Qaida-Mitglieder freigelassen. Das Land leiste den Kämpfern der Terrororganisation zudem verdeckte Hilfe im Kampf gegen Nato-Soldaten, berichtete die britische Tageszeitung „The Times“ unter Berufung auf Sicherheitskreise in Pakistan und im Nahen Osten.

Bei einem der Freigelassenen soll es sich demnach um den Ägypter Saif el-Adel handeln, den die USA wegen seiner mutmaßlichen Verwicklung in die tödlichen Anschläge auf US-Botschaften in Ostafrika im Jahr 1998 suchen. Auch der Kuweiter Suleiman Abu Gaith, der zur Zeit der Anschläge vom 11. September 2001 Sprecher von al-Qaida war, sowie mindestens vier weitere Kämpfer sollen entlassen worden sein.

Nach den Anschlägen vom 11. September waren mehrere hochrangige al-Qaida-Mitglieder in den Iran geflohen. Das Land wurde später verdächtigt, sie als Pfand gegen die USA unter Hausarrest gestellt zu haben. Im November berichtete eine kuweitische Zeitung, dass einige Kämpfer aus dem Iran in den Jemen ausgereist seien.

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