Anna Chapman

Ex-"Agentin 90-60-90" lässt ihren Namen schützen

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Spionin geht in die Politik

Die ehemalige russische Spionin Anna Chapman geht in die Politik: Am Mittwoch wurde sie in Moskau als Führerin der regierungsnahen Jugendorganisation "Junge Garden" vorgestellt.

Video: Reuters
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Anna Chapman, die berühmte Kreml-Spionin, hat sich beim Patentamt ihren Namen schützen lassen. Produkte mit prominenten Familiennamen sind in Russland beliebt.

Russlands prominenteste Ex-Agentin wird zur Marke: Anna Chapman (28) hat ihren Namen beim Patentamt in Moskau als Handelsbezeichnung schützen lassen, wie die Zeitung „Komsomolskaja Prawda" berichtete. Denkbar seien künftig etwa Hautcremes sowie Kinderpuppen und Biersorten mit dem Namen der im Sommer in den USA enttarnten früheren Kreml-Spionin.

Produkte mit prominenten Familiennamen sind in Russland äußerst beliebt. So erinnert die Wodka-Sorte „Putinka“ an Regierungschef Wladimir Putin.

Chapman war nach ihrer Enttarnung Ende Juni in einem Agentenaustausch nach Moskau zurückgekehrt und ist in ihrer Heimat mittlerweile zu einer Art Pop-Ikone aufgestiegen. Rund 70 Jahre nach der Schlacht um Stalingrad wird die Ex-Spionin mit dem Spitznamen „Agentin 00Sex“ in diesen Tagen zu Gedenkfeiern in ihrer Geburtsstadt erwartet.

Russische Medien werten dies als Teil einer möglichen Kandidatur für die Staatsduma. Einige Veteranen würden den geplanten Auftritt des „Glamour-Stars“ aber kritisieren, hieß es. Die in Wolgograd, dem früheren Stalingrad, geborene Anna Wassiljewna Kuschtschenko trägt seit einer mittlerweile geschiedenen Ehe mit einem Briten ihren englischen Nachnamen.

( dpa/jm )

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