Ein deutscher BND-Agent hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel“ in Georgien einen tödlichen Unfall verursacht. Der Repräsentant des Bundesnachrichtendienstes habe im November 2009 offenbar betrunken nachts in der Hauptstadt Tbilissi eine Straßenkehrerin überfahren und Fahrerflucht begangen, meldet das Blatt.
Durch Bilder einer Überwachungskamera sei der Deutsche identifiziert worden. Nach intensiven Verhandlungen habe der BND seinen Mitarbeiter aus der Kaukasusrepublik abziehen können. Der Mann genoss als Angehöriger der Botschaft am Einsatzort Immunität. Die georgischen Behörden hätten laut dem Nachrichtenmagazin auf weitere Schritte verzichtet; der Mann müsse aber mit einer Anklage in Deutschland rechnen, hieß es.
dpa/kkl



