RAF-Terroristin

Buback-Sohn begrüßt Anklage gegen Becker

Foto: dpa

Michael Buback, Sohn des vor 33 Jahren von der RAF ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback, hat sich erleichtert gezeigt über die Anklageerhebung gegen Verena Becker. Die Bundesanwaltschaft glaubt nach 33 Jahren genug Beweise gegen die Ex-RAF-Terroristin Becker zu haben.

„Wir möchten endlich die Wahrheit erfahren“, sagte Michael Buback dem TV- Sender 3sat. „Wir möchten wissen, welche zwei Personen den dreifachen Mord vom Motorrad aus begangen haben.“

Er hoffe, dass es nun zu einem Prozess komme, in dem auch die zahlreichen Zeugen, die eine zierliche Frau auf dem Motorrad gesehen haben, gehört werden. Er wisse allein von zehn Personen, die dies bestätigen können.

Die Bundesanwaltschaft hatte zuvor mitgeteilt, dass sie Anklage gegen die ehemalige RAF-Terroristin Becker erhoben hat. Die Behörde geht von einer Mittäterschaft der 57-Jährigen bei der Ermordung Bubacks und seiner beiden Begleiter im April 1977 aus.

Die Karlsruher Behörde erhob die Anklage beim Oberlandesgericht Stuttgart.

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