„Ich bin sicher, das könnte ich“, sagte Mey im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ auf die Frage nach einem Engagement als Bundestags-Abgeordneter. Er wolle zwar auf keinen Fall in eine Partei eintreten. Wenn er jedoch als Parteiloser auf einen Listenplatz gesetzt würde, könne er sich mit der Vorstellung anfreunden, für seine politischen Überzeugungen im Parlament einzutreten. So würde er sich zum Beispiel gegen Militäreinsätze engagieren.

Auf die Frage, ob er sich als Linker verstehe, sagte Mey: "Wenn links das Gegenteil von rechts ist, ja. Wenn es links ist, Solidarität mit den Schwächeren nicht nur zu zeigen, sondern auch zu leben, dann ja." Es sei aber nicht sein Ding, populistische Versprechungen zu machen oder zum Klassenkampf aufzurufen. Für die Linken, so Mey, sei er von je her ein "Scheiß-Liberaler" gewesen. Mit diesem Etikett könne er ganz gut leben.

ap/kas