Umfrage

Gabriel ist jetzt beliebter als die Kanzlerin

Desaster für Merkel: Auf der Beliebtheitsskala stürzt sie dramatisch ab. Schwarz-Gelb liegt deutlich hinter Rot-Grün.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in der Beliebtheitsskala regelrecht abgestürzt. Nach dem jüngsten ZDF-"Politbarometer" verlor sie nach Sympathie und Leistung auf der Skala von plus fünf bis minus fünf drei Punkte und steht nun mit 0,5 erstmals hinter SPD-Chef Sigmar Gabriel (0,6). Dass Merkel ihre Sache eher gut macht, meinen jetzt nur noch 52 Prozent. Nach der Bundestagswahl 2009 waren 80 Prozent der Bürger dieser Meinung. Die Liste der zehn wichtigsten Politiker wird weiterhin von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mit 1,9 angeführt. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) erreichte seinen bisherigen Negativ-Rekord von minus 1,7.

Die FDP müsste bei einer Neuwahl derzeit um den Wiedereinzug in den Bundestag stark bangen. Im jüngsten ZDF- „Politbarometer“ sackten die Liberalen auf nur noch fünf Prozent ab, ein Punkt weniger als noch zu Beginn des Monats. In der politischen Stimmung kommen sie sogar nur noch auf drei Prozent (-3). Der Koalitionspartner CDU/CSU könnte nach der am Freitag veröffentlichten Umfrage derzeit mit 33 Prozent der Wählerstimmen rechnen (-1).

Für die CDU/CSU bedeutet dies den schlechtesten Wert seit Oktober 2006, für die FDP sogar seit April 2004. Die SPD kann in der Umfrage aktuell mit 31 Prozent (+2) rechnen, die Grünen unverändert mit 15 Prozent. Für die Linke würden derzeit elf Prozent (+1) stimmen. Damit liegt das schwarz-gelbe Lager mit 38 Prozent deutlich hinter Rot- Grün. SPD und Grüne kämen zusammen auf 46 Prozent.

Inzwischen sind nur noch 29 Prozent der Meinung, dass die Bundesregierung ihre Arbeit eher gut macht. Zwei Drittel (65 Prozent) sind unzufrieden. Die SPD kann laut der am Freitag veröffentlichten Umfrage aktuell mit 31 Prozent (+2) rechnen, die Grünen unverändert mit 15 Prozent. Für die Linke würden derzeit elf Prozent (+1) stimmen. Für die CDU/CSU bedeutet dies den schlechtesten Wert seit Oktober 2006, für die FDP den schwächsten Wert seit April 2004.

Die repräsentative Umfrage wurden von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen gemacht. Befragt wurden 1265 Wahlberechtigte. Der Fehlerbereich beträgt rund drei Prozentpunkte nach unten und oben.

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