Die CSU fordert die SPD auf, ihre Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl am 23. Mai, Gesine Schwan, zurückzuziehen.
„Schwan wird zu einer Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland. Mit ihrem saudummen Dahergerede von sozialen Unruhen provoziert sie die Spaltung unserer Gesellschaft“, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt dem „Münchner Merkur“.
Nach DGB-Chef Michael Sommer hatte auch Schwan von einer Gefahr sozialer Unruhen als Folge der Wirtschaftskrise gesprochen. Dafür wird sie auch in der SPD kritisiert.
Dobrindt sagte weiter: „Schwan spielt Lafontaine in die Hände, der in Deutschland die Straßen brennen sehen und einen Generalstreik ausrufen will. Damit hat sich Frau Schwan endgültig disqualifiziert für das höchste deutsche Staatsamt.“
Er richtete einen Appell an SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier: „Machen Sie endlich reinen Tisch! Ziehen Sie Ihre Kandidatin zurück und stoppen Sie die Zusammenarbeit mit den Hetzern der Linkspartei.“
Rund vier Wochen vor der Wahl des Bundespräsidenten liegt Amtsinhaber Horst Köhler in der Wählergunst weit vor Schwan. Nach dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer wünschen sich gut drei Viertel der Befragten (76 Prozent) erneut Köhler als Bundespräsidenten. Nur neun Prozent sprechen sich für Gesine Schwan aus. Für den Kandidaten der Linken, Peter Sodann, sind nur drei Prozent.
AP/AFP/ab
















