In der irakischen Stadt Bakuba haben Terroristen ein fürchterliches Blutbad angerichtet. Nach ersten Informationen der Nachrichtenagentur al-Yaqen starben fast 30 Menschen, mehr als 40 wurden verletzt.
Ein Polizeisprecher in Bakuba sagte, in der Stadt seien binnen kürzester Zeit vier Bomben explodiert. Zuerst detonierte eine Autobombe neben einer Polizeiwache, dann zündeten die Terroristen eine zweite Autobombe an einer Straßensperre der Polizei vor dem Gebäude des Provinzrates.
Als die Helfer dann die Verletzten in ein Krankenhaus brachten, zündete ein Selbstmordattentäter dort mitten unter ihnen einen Sprengstoffgürtel. Dabei wurde unter anderem der Direktor des Krankenhauses verletzt. Kurze Zeit später detonierte den Angaben zufolge noch eine weitere Autobombe in Bakuba, neben einer Straßensperre des Zivilschutzes.
Seit Anfang Februar nimmt die Zahl der Sprengstoffanschläge und Attentate wieder zu. Viele Iraker führen dies auf die an diesem Sonntag bevorstehende Parlamentswahl zurück. In der 60 Kilometer nordöstlich von Bagdad gelegenen Stadt Bakuba leben hauptsächlich sunnitische und schiitische Araber.
Reuters/dpa/fas





