Die Lizenz der umstrittenen US-Sicherheitsfirma Blackwater im Irak wird um ein weiteres Jahr verlängert. Das teilte das Außenministerium in Washington mit. Ein Sprecher erklärte, dem Vertrag seien keine neuen Vorschriften hinzugefügt worden. Jedoch hatte US-Außenministerin Condoleezza Rice einige Änderungen veranlasst.


Solange das FBI den Vorfall vom September 2007 noch untersuche, bei dem in Bagdad 17 irakische Zivilpersonen von Blackwater-Mitarbeitern erschossen worden waren, gebe es keinen Grund, den im Mai auslaufenden Vertrag mit der privaten Sicherheitsfirma nicht zu verlängern, hieß es. Blackwater hat einen Fünfjahresvertrag über den Schutz von Diplomaten in Bagdad, der jährlich neu genehmigt werden muss.


Angestellte von Firma hatten im September vergangenen Jahres 17 Menschen im Irak erschossen. Der Zwischenfall wird noch von der US-Bundespolizei FBI untersucht. Nach Darstellung des Unternehmens wurden die Mitarbeiter am 16. September 2007 angegriffen und schossen dann zurück.

Eine Untersuchung der irakischen Behörden kam zu dem Schluss, dass die Blackwater-Angestellten nicht provoziert worden seien. Das FBI untersucht den Vorfall seit November. Das US-Außenministerium erklärte, je nach Ausgang der Untersuchung könne der Vertrag mit Blackwater aufgelöst werden.

AP/dpa/Reuters/cn