Russland streicht wegen der Wirtschaftskrise seine Militärausgaben zusammen. Angesichts der ökonomischen Situation könnten die Streitkräfte schlecht um Geld bitten, das nicht vorhanden sei, sagte Generalstabschef Nikolai Makarow in Moskau.
Neuanschaffungen von Waffen und Munition seien aber nicht betroffen. „Wir werden sie auf dem vorgesehenen Niveau halten.“ Der kommunistische Duma-Abgeordnete Viktor Iljuchin sagte nach einer Parlamentsanhörung zur Armeereform, die Regierung peile für dieses Jahr eine Kürzung des Militärhaushalts um 15 Prozent an.
Ministerpräsident Wladimir Putin hat für die Jahre 2009 bis 2011 Waffenkäufe im Wert von vier Billionen Rubel (rund 88 Milliarden Euro) in Aussicht gestellt. Der Großteil davon soll der Modernisierung der Streitkräfte dienen.
Bei einer Begegnung mit Waffenentwicklern und -produzenten kündigte Putin ebenfalls an, die Kürzungen würden die geplanten Waffenkäufe der Armee nicht betreffen.
Reuters



