Die SPD-Wahlkampfplaner wollen im Bundestagswahlkampf offenbar Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) direkt attackieren.
"Eine personalisierte Auseinandersetzung Steinmeier-Merkel bietet große Chancen, um die wachsende Zahl ungebundener Wähler für die SPD zu gewinnen", schrieb Generalsekretär Hubertus Heil in einem internen Thesenpapier mit dem Titel: "Acht Orientierungspunkte für das Superwahljahr 2009" , das der "Passauer Neuen Presse" vorliegt.
Heil ist sich sicher: "Trotz Amtsbonus" biete die Kanzlerin "zahlreiche Angriffspunkte". Er listet auf: "Sie taktiert und laviert, wo klare Überzeugungen gefragt sind", sie handle zu oft als CDU-Vorsitzende statt als Kanzlerin, sei "zwar im Kanzleramt, hat aber nicht die Meinungsführerschaft in Deutschland".
Es fehle der Kanzlerin an einem "Gesellschaftsentwurf, um Deutschland in eine sichere Zukunft zu führen".
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