Bei einem neuen Angriff auf die Bundeswehr in Afghanistan sind zwei Soldaten mittelschwer verletzt worden. Wie die Bundeswehr mitteilte, wurde ein Trupp südlich der nordafghanischen Stadt Kundus auf dem Weg zur Bergung eines Unfallfahrzeugs aus einem Hinterhalt beschossen. Zur Art der Verletzungen machte das Verteidigungsministerium auf Anfrage keine näheren Angaben.

Zuvor hatte sich ein Transportpanzer vom Typ „Fuchs“ auf einer Patrouille rund zehn Kilometer südlich der Stadt überschlagen. Dabei wurde ein Soldat leicht verletzt. Die Bundeswehr sprach von einem Unfall. Zur Sicherstellung wurde ein Trupp aus Bergungskräften, Ärzten und Feldjägern losgeschickt, der dann beschossen worden sein soll.

Erst eine Woche zuvor war das Bundeswehr-Feldlager in Kundus mit sieben Raketen beschossen worden. Drei Raketen schlugen im Lager ein, ohne nach Bundeswehrangaben größere Schäden anzurichten oder Menschen zu treffen.

Reuters/dpa/lk