Kurz vor Schließen der Wahllokale in Florida hat die Kampagne des republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain einen Telefonwerbespot geschaltet, in dem McCain Barack Obama mit Fidel Castro in Verbindung bringt. Obama verfolge eine ähnliche Politik wie der kubanische Revolutionsführer, warf McCain seinem Rivalen in den Anrufen vor.
Das berichtete der US-Nachrichtensender CNN. Das McCain-Lager bezog sich dabei auf einen Bericht der kubanischen Zeitung „Granma“, die Castro mit den Worten zitierte:„Obama ist intelligenter und gebildeter als McCain“. McCain sei „ein Kriegstreiber und ungebildet“, habe Castro gesagt.
Das Thema Kuba ist in dem heiß umkämpften Swing State Florida besonders relevant. Hier leben zahlreiche Exilkubaner: Sowohl reiche Familien, die die Insel kurz nach der Revolution verlassen habe, als auch Flüchtlinge. Die Kubaner in Florida wählen in der Regel eher konservativ, da sie bei den Republikanern eine härtere Linie gegenüber der kubanischen Regierung erwarten.
dpa/ks




