NYT
Die New York Times rückt den Zusammenprall der Kandidaten bei den Themen Irakkrieg und Wirtschaft in den Vordergrund. Sie beschreibt McCain als aggressiv. Er habe Rhetorik benutzt, die zwar in Washington verstanden werde, bei den US-Haushalten allerdings nicht ankommt.
London Times
Die London Times hebt keinen eindeutigen Sieger in dem TV-Duell hervor. Die beiden Kontrahenten schlugen sich auf dem Feld der Außenpolitik, vornehmlich zum Thema Iran, der Finanzkrise und des Atomprogramms des Irans, schreibt die Online-Ausgabe der Zeitung.
Wall Street Journal
Ausgeglichenes Duell. Bei der Leserabstimmung über den Gewinner der Debatte liegt Obama klar vorn. 63% Obama, 35% McCain
Economist
McCain konnte für seine starke Kritik an Russland sicher Punkte sammeln. Teilweise kam McCain aber etwas höhnisch rüber. Lob für Obama: Im Gegensatz zu seinen Reden im Vorwahlkampf war er diesmal direkt und präzise.
Washington Post
Gibt dem Duell eine "lauwarme Themperatur." McCain sei sehr kontrolliert gewesen, Obama kurz und bündig. Nur der Moderator habe nicht so recht gewußt, was zu tun sei.
Neue Zürchner Zeitung
Sah den Republikaner John McCain als eindeutig aggressiveren Teil des Duells. Barack Obama habe mit einleuchtenden Argumenten dagegen halten können.
phj/lk

