Allein im August hat der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama Wahlkampfspenden in Höhe von 66 Millionen Dollar erhalten. Allein in den 24 Stunden nach Palins Rede vor der republikanischen Nationalversammlung seien 10 Millionen Dollar eingegangen, hieß es.
Die Kampagne sei im vergangenen Monat von 500.000 neuen Spendern unterstützt worden, sagte Obamas Sprecher Bill Burton am Sonntag. Obamas Wahlkampfmanager David Plouffe sagte, die vielen Erst-Spender zeigetn "wie sehr das amerikanische Volk die Interessenvertreter rauswerfen und Washington verändern" wollten.
Mit dem Spendenaufkommen vom August bricht Obama seinen eigenen Rekord: Bereits im Februar hatte das Lager des Senators aus Illinois mit 55 Millionen Dollar die bis dahin höchste monatliche Spendensumme während US-Vorwahlen eingesammelt.
Insgesamt hat er für seine Kampagne mehr als 440 Millionen Dollar Spenden bekommen.
Der republikanische Kandidat John McCain wurde im August mit 47 Millionen Dollar durch private Spender unterstützt – das ist sein bislang bestes Spenden-Ergebnis. Insgesamt hat er von Spendern 194 Millionen Dollar bekommen.
Umfragen sehen Obama und McCain derzeit gleichauf. Während sich Obama nach seinem Erfolg beim Spendensammeln gegen öffentliche Mittel entschieden hat, kann McCain in der Zeit bis zur Wahl am vierten November noch auf 84 Millionen Dollar aus einem Regierungsfonds zurückgreifen.
Obama wird am Dienstag an einer Spendengala in Beverly Hills teilnehmen, bei der auch Sängerin Barbra Streisand auftritt. Die Veranstaltung dürfte eine der größten ihrer Art während des Wahlkampfes werden.
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reuters/AP/KS





