Der designierte republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain hat sich von Äußerungen eines wichtigen Beraters distanziert, wonach ihm ein weiterer Terroranschlag in den USA politisch nützen würde.
Ein solcher Angriff auf amerikanischen Boden in diesem Wahljahr „wäre mit Sicherheit ein großer Vorteil“ für McCain, wird dessen Berater Charlie Black in der kommenden Ausgabe des Magazins „Fortune“ zitiert.
Black erklärte, er bedauere seine Aussag. McCain betonte auf einer Pressekonferenz, er habe sich seit den Anschlägen vom 11. September 2001 unermüdlich dafür eingesetzt, dass sich so etwas nicht wiederhole. Was Black gesagt habe, „ist nicht wahr“.
Ferner sagte Black dem Magazin, dass der Mord an der pakistanischen Oppositionsführerin Benazir Bhutto im Dezember ein „unglückliches Ereignis“ gewesen sei, aber McCain geholfen habe, kurz darauf die für ihn wichtige Vorwahl im US-Bundesstaat New Hampshire zu gewinnen. „Sein Wissen und seine Fähigkeit, darüber zu reden, haben bestädigt, dass er der Mann ist, der das Kommando führen muss. Es hat uns geholfen“, wird Black weiter zitiert.
Ein Sprecher des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Barack Obama nannte die Äußerungen des republikanischen Beraters eine Schande. Das sei „genau die Art von Politik, die sich ändern muss“, sagte Bill Burton.
Black hatte schon die früheren republikanischen Präsidenten Ronald Reagan und George Bush Sen. beraten.
AP/wal




