Keinen Notfall, aber ein "Flug-Kontroll-Problem" funkte der Pilot: Wegen technischer Probleme ist das Wahlkampf-Flugzeug des designierten Präsidentschaftskandidaten der US-Demokraten, Barack Obama, am Montag umgeleitet und zu einer Zwischenlandung gezwungen worden.
Wie der TV- Sender NBC berichtete, musste die Chartermaschine, in der auch zahlreiche Journalisten mitflogen, wegen Problemen an der Steuerung in St. Louis (Bundesstaat Missouri) unplanmäßig zwischenlanden. Dort standen bereits mehrere Feuerwehrwagen an der Landebahn. Die Maschine sei aber sicher gelandet.
Ein Mechaniker an Bord des Charterflugzeugs habe sich die Maschine daraufhin genauer angesehen. Der Pilot versicherte demnach, die Passagiere seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen. Er habe die Maschine während der ganzen Fluges "voll unter Kontrolle" gehabt, hieß es.
Barack Obama ließ sich durch den Zwischenfall offenbar nicht in Panik versetzen. "Immer, wenn ein Pilot sagt, dass etwas nicht so funktioniert, wie es sollte, sorgst du dafür, dass du fest angeschnallt bist“, sagte er nach der Landung. Es sei aber offenbar alles unter Kontrolle gewesen, "die Piloten wissen, was sie tun“, fügt er hinzu.
Obama war auf dem Weg von Chicago zu einer Wahlkampfveranstaltung in Charlotte (Bundesstaat North Carolina). Er habe den Termin absagen müssen.
dpa/AFP/heg


