Und welcher Gast wäre für diesen Neustart besser geeignet als Frauenministerin Karin Prien? Eine Politikerin, die als Kandidatin fürs Bundespräsidentenamt gehandelt wird und sagt: „Unsere Politik ist nach wie vor männlich geprägt.“

Als Person schätze ich Karin Prien, denn sie ist klar, selbstbewusst und stellt sich der Kritik. Aber ihre Politik schätze ich keineswegs. Da könnt Ihr Euch vorstellen, wie munter und kontrovers es in unserem Gespräch zugeht.

Warum legen Sie soviel Wert auf Politik für Männer, Frau Ministerin? Während Frauen immer noch auf mehr Gleichstellung, mehr Geld für Gewaltschutz und Lohngerechtigkeit warten? Und warum müssen sich vor allem Frauen fürchten, dass die Sozialreformen der Bundesregierung sie mit besonderer Härte treffen?

Karin Prien hält dagegen: Erzählt von persönlichen Erfahrungen, erklärt, widerspricht, verteidigt ihren Kurs. Und da wird es spannend: Was ist moderne Politik für Frauen – und wann geraten sie wieder ins Hintertreffen?

Es geht um Macht und Geld, um Sorgearbeit und Sparpolitik, um Männer als neue Zielgruppe der Gleichstellung – und um die grundsätzliche Frage: Was muss eine Frauenministerin heute eigentlich tun für Frauen? „Ich versuche gesellschaftspolitisch Brücken zu bauen,“ sagt Karin Prien.

Ein Gespräch mit Reibung. Und ein passender Auftakt für die neue Mikas Matrix.

Kommt her, hört zu, diskutiert mit!