Merkel, Scholz, Merz: Hubertus Heil hat sie alle erlebt. Der SPD-Politiker ist seit fast 30 Jahren im Bundestag, war Generalsekretär und sieben Jahre lang Arbeitsminister. Dann wurde es still um den Niedersachsen. Jetzt, da die SPD gegen den Abstieg kämpft und es immer leiser wird in der alten Volkspartei, wird Heil wieder lauter. Was hat er vor? Und was ist dran an der Vermutung vieler Genossinnen und Genossen, dass der 54-Jährige noch mal ganz vorne mitmischen will? Im Gespräch mit Julia Emmrich und Jan Dörner spricht Heil über seine Partei, über seinen Rettungsplan und die bittere Tatsache, dass die wichtigsten Ämter in der Bundes-SPD nach dem Rücktritt von Bärbel Bas nur noch mit Männern besetzt sind.
Heil erzählt den beiden Hosts aber auch von jenen Wochen im Frühjahr 1999, als er als junger Abgeordneter über den erstmaligen Einsatz bewaffneter deutscher Soldaten im Ausland entscheiden musste. Mit anderen Worten: Ein 26-Jähriger muss darüber abstimmen, ob andere junge Männer in eine lebensgefährliche Mission geschickt werden. Es geht um Schuld und darum, wie man mit einer solchen Verantwortung umgehen sollte.
Eine ganz andere Entscheidung trifft Heil beim Ausscheiden aus dem Ministeramt im Frühjahr 2025. Der Kettenraucher hört auf. Wie es dazu kam und wie ihm das gelang? Die Antwort ist überraschend einfach.
Mehr zu Hubertus Heil:
Mehr zu Dr. Julia Emmrich:
Mehr zu Jan Dörner:


