Der „Volksentscheid Baum“ ist ein historisches Beispiel, wie Bürger Politik machen können. 2023 entschied eine Gruppe um Umweltaktivist Heinrich Strößenreuther: Berlin braucht mehr Bäume. Nicht nur, damit die Stadt schöner wird. Sondern vor allem, um die Hitze im Sommer erträglicher zu machen – und die Stadt herunterzukühlen.

Gut zwei Jahre später und mit dem Druck zehntausender Unterschriften von Berlins Einwohnern beschloss Berlins Regierung Ende 2025 das „BäumePlus-Gesetz“. Bis 2040 soll die Zahl der Stadtbäume auf eine Million verdoppelt werden. Wo möglich, soll alle 15 Meter ein Baum stehen. Versiegelte Flächen sollen durch grüne Wiesen ersetzt werden. „Berlin wird eine deutlich schickere Stadt“, sagt Strößenreuther.

Im Morgenpost-Podcast „Smart Berlin“ verrät Strößenreuther, warum ausgerechnet dieses Vorhaben zum Erfolg wurde. Was man bei einem Volksentscheid unbedingt vermeiden sollte. Und warum er zweimal für den Volksentscheid "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" unterschrieb - nur um am Ende doch nicht dafür zu stimmen.

„Smart Berlin – die Hauptstadt der Zukunft“ ist der neue Podcast der Berliner Morgenpost. Abonniert ihn, wenn ihr den Start der zweiten Staffel nicht verpassen wollt.

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