In dieser Folge von „5 Tage später“ stürze ich mich für fünf Tage lang kompromisslos ins Online-Dating. Sechs Apps gleichzeitig. Kein Pausieren. Kein Schönreden. Nur swipen, matchen, schreiben – und fühlen.
Zwischen Dopamin-Kicks, Grenzüberschreitungen, Ghosting und der ständigen Hoffnung zeigt sich schnell: Dating-Apps versprechen Nähe, produzieren aber oft das Gegenteil. Was passiert mit uns, wenn Menschen zu Profilen werden? Werden echte Verbindungen seltener, wenn die Optionen endlos sind?
In meinen Videotagebüchern erzähle ich von übergriffigen Nachrichten, von einem Date, das einfach wieder verschwindet, von dem Moment, in dem ich selbst anfange zu ghosten – und von der schnellen Erschöpfung, die sich einschleicht, obwohl doch ständig etwas passiert.
Für diese Folge spreche ich mit der Online-Dating-Expertin und Psychologin Dr. Wera Aretz über meinen Versuch, warum Ghosting so weh tut, weshalb Matches süchtig machen können und ob wir gerade verlernen, echte Nähe auszuhalten.
5 Tage später weiß ich zumindest:
Manchmal können sich weniger Optionen echter anfühlen, als unendliche Auswahl.
Cover und Trailer: Fabia Suhl


