Im mobilen Podcast-Studio sprechen wir mit Timo Bollerhey (Geschäftsführer H2Global / Hintco) darüber, wie man einen Markt für grünen Wasserstoff aufsetzt.

Henne-Ei beenden, Nachfrage sichern, Investitionen auslösen, damit das Thema vom Buzzword zum Gamechanger wird.

Kernidee: Heute ist grüner Wasserstoff oft vier- bis achtmal teurer als die fossile Alternative. Ohne Nachfrage investiert niemand – ohne Produktion entsteht keine Nachfrage.

H2Global schließt diese Lücke als Intermediär - durch langfristigen Einkauf und kurzfristigen Weiterverkauf - die Differenz wird über das Instrument gedeckt.

So entstehen Preissignale und ein echter Markt.

„Wir haben eine Henne-Ei-Situation und keinen wirklichen Markt. Alle reden vom Markthochlauf – wir müssen erst einen Markt schaffen.“

Bollerheys Weg mobilisiert privates Kapital für Klimaneutralität und denkt Nachhaltigkeit als Business Case.

Wichtig für Unternehmen & Politik:

  • Diversifizierte Lieferketten statt neuer Abhängigkeiten: regionale Lose (Afrika, Lateinamerika/Australien, Nordamerika, Middle East/Asien)
  • Nachhaltigkeitskriterien: RFNBO-Konformität sowie Vorgaben zu Wasser, Landnutzung, Resettlement und Gender – mit Augenmaß, damit das „zarte Pflänzchen“ wachsen kann

Europa steckt im „Valley of Death“ doch jetzt zählt "New Realism": also anfangen, skalieren, nachschärfen, statt sich im Entweder-oder zu verlieren.

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