Verena Hubertz ist eine junge Ministerin in einem jungen Ministerium: Die 37-Jährige führt seit wenigen Monaten für die SPD das Bauministerium. Bis vor ein paar Jahren war noch gar nicht klar, dass ihr Weg in die Politik führen würde – denn Hubertz ist eigentlich Unternehmerin. Gemeinsam mit einer Studienfreundin gründete sie Kitchen Stories, ein Start-up, das Menschen per App beim Kochen hilft.

Den Start-up-Geist vermisst sie heute in der Politik: „Wir sind zu langsam, wir sind zu bürokratisch, wir sind zu pessimistisch, wir sind irgendwie behäbig geworden“, findet die Rheinland-Pfälzerin. Im Gespräch mit Jochen Gaugele und Theresa Martus erzählt sie, wie schlaflose Nächte die Zeit der Gründung begleiteten, was sie in die Politik gezogen hat – und ob sie mit dem Verkauf von Kitchen Stories reich geworden ist.

Außerdem spricht sie über den Umgang ihrer Partei mit Frauen und sagt: Was Saskia Esken erleben musste, „das war nicht fair“.

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