Ersten Untersuchungsergebnissen zufolge wurde der Druckverlust während eines Ryanair-Flugs im Juli durch ein abgebrochenes Triebwerkteil verursacht. Bei dem Vorfall wäre ein Passagier beinahe aus dem Flugzeug gesogen worden.

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Nach einer am Freitag veröffentlichten vorläufigen Analyse der US-Flugsicherheitsbehörde NTSB brach kurz nach dem Start ein Teil eines Flügels im rechten Triebwerk der Boeing 737-800 ab und prallte anschließend gegen den Flugzeugrumpf. Der Aufprall führte demnach zum Druckverlust in der Kabine.
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Die Maschine war damals von Thessaloniki in Griechenland aus in Richtung Memmingen in Deutschland gestartet. Über Nordmazedonien wurde das Fenster beschädigt. Der Kopf und die Schultern des Passagiers befanden sich nach Aussage einer Mitreisenden bereits außerhalb des Fliegers, bevor er von anderen Passagieren zurückgezogen wurde.
Ryanair-Flug: Vogel im Triebwerk gefunden
Der Mann, griechischen Behörden zufolge ein Serbe, wurde verletzt und mit Schürfwunden ins Krankenhaus gebracht. Das Flugzeug des US-Herstellers kehrte nach Thessaloniki zurück, die Passagiere flogen in einer Ersatzmaschine nach Memmingen.
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Die Experten der US-Behörde fanden die Überreste eines Vogels in dem beschädigten Triebwerk. Sie folgerten daraus jedoch nicht direkt, dass der Vogel für den abgebrochenen Flügel verantwortlich war. Die am Freitag veröffentlichte Analyse ist vorläufig, die vollständige Untersuchung des Vorfalls kann bis zu zwei Jahre dauern.
lro/AFP






