In einem Wald bei Sehmatal im Erzgebirge ist am Freitagvormittag ein Hubschrauber abgestürzt. Der Pilot kam bei dem Unglück ums Leben, wie die Polizeidirektion Chemnitz mitteilte. Der Unfall ereignete sich gegen 10 Uhr in einem Wald zwischen Neudorf und Bärenstein. Der Hubschrauber war dort zum Kalken des Waldbodens eingesetzt.

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Nach dem Absturz geriet die Maschine in Brand. Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen und ein Ausbreiten des Feuers verhindern. Nach Angaben von Kreisbrandmeister Falko Auerswald rückten mehr als 85 Feuerwehrleute aus, weil der Brand zunächst als Großbrand eingestuft wurde. Eine Rauchsäule war weithin sichtbar.

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Die Einsatzstelle in der Nähe der Toska-Bank war für die Rettungskräfte schwer zu erreichen. Arbeiter zogen den Piloten nach dem Absturz noch aus der verunglückten Maschine. Er wurde schwer verletzt geborgen, erlag aber trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen noch am Unglücksort seinen Verletzungen. Zur Identität des Mannes wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Hubschrauber bei Sehmatal abgestürzt
Das Wrack eines Hubschraubers liegt an der Absturzstelle im Erzgebirge. Bei Kalkarbeiten ist der Hubschrauber in einem Wald bei Sehmatal abgestürzt.© Stephan Fricke/NEWS5/dpa | Stephan Fricke

Die Polizei erhielt um 9.55 Uhr Kenntnis von dem Unfall. Die Kriminalpolizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermitteln nun zur Ursache des Absturzes. Nach Angaben von Sachsenforst war der Pilot kein Mitarbeiter des staatseigenen Unternehmens. Bei der Waldkalkung arbeite Sachsenforst mit externen Firmen zusammen.

mkx/dpa