Dramatische Minuten im Freizeitpark „Walibi“ in den Niederlanden: Ein junger Deutscher besuchte Medienberichten zufolge am Mittwochabend die Wasserattraktion „Crazy River“. Dabei verlor der Mann laut dem niederländischen Radiosender NOS einen Teil seines Fingers. Besonders tragisch: Der junge Mann habe die dreiminütige Fahrt laut schreiend durchstehen müssen, da keiner der Mitarbeiter den Vorfall bemerkt hatte. Zuerst berichtete die „Bild“.

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Der Unfall soll sich wie folgt abgespielt haben: Zwei junge Deutsche saßen dem Rundfunksender zufolge in dem Boot. Einer von ihnen habe eine Hand aus dem Boot hängen lassen. Dabei wurde dem Bericht zufolge ein Finger zwischen Boot und Fahrrinne eingeklemmt. Auch Besucher hätten die lauten Schreie des Mannes gehört.
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Doch das Personal bemerkte dem Radiosender zufolge erst nach der Rückkehr des Bootes, was vorgefallen war. Sofort war ein Rettungswagen gerufen und die Attraktion geschlossen worden.
Nach einer Sicherheitsüberprüfung war die Attraktion einen Tag später wieder geöffnet worden. Nach Angaben des Freizeitparks gab es keine technischen Mängel. Walibi betonte, dass Besucher nach den Sicherheitsvorschriften ihre Hände im Boot behalten müssten. Der Freizeitpark habe aber eine Untersuchung eingeleitet, ob das Personal auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften geachtet habe.
dpa/pvt





