Schauspielerin Nastassja Kinski und Regisseur Wim Wenders haben sich in ihrem Streit um eine Nacktszene im Film „Falsche Bewegung“ von 1975 geeinigt. „Wim Wenders hat sich bei Nastassja Kinski entschuldigt“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung auf der Website der Wenders-Stiftung. Wenders sei „ihrem Wunsch nachgekommen, die von ihr beanstandete Szene aus dem Film zu schneiden“.
Kinski fordert seit Jahren die Entfernung ihrer Nacktszene aus dem Film
Kinski hatte nach eigenen Angaben seit Jahren versucht, die Szene, in der sie im Alter von 13 Jahren mit nacktem Oberkörper gezeigt wurde, aus dem Film entfernen zu lassen. Anfang Juni zog Wenders nach wachsender Kritik den Film vorerst aus der öffentlichen Verbreitung zurück. Der 80-jährige Regisseur bat Kinski schon damals „ohne Wenn und Aber“ um Entschuldigung.
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„Wir haben unsere Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit dem Film ,Falsche Bewegung‘ beigelegt“, hieß es nun in der gemeinsamen Erklärung Kinskis und Wenders. „Beide verbindet der Wunsch, dass die Erinnerung an den Film künftig nicht länger von diesem Konflikt überschattet wird und auch der lange freundschaftliche Umgang wiederhergestellt wird.“
afp



