Eine Frau aus Sachsen ist Opfer eines mutmaßlichen Anlagebetrugs mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) geworden und hat dabei mehr als eine Million Euro verloren. Wie die Polizei mitteilte, erstattete die Geschädigte am vergangenen Samstag Anzeige bei der Chemnitzer Kriminalpolizei.

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KI-Lanz-Video lockt Frau in Investment-Falle

Nach bisherigen Erkenntnissen war die Frau aus dem mittelsächsischen Lichtenberg im April im Internet auf ein KI-generiertes Video der ZDF-Talksendung „Markus Lanz“ gestoßen. In der täuschend echt wirkenden Aufnahme warb eine angebliche Finanzexpertin für eine besonders lukrative Geldanlage und verwies auf die Plattform „Investhub 3.0“.

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Nachdem sich die Frau dort registriert hatte, wurde sie zunächst von einer Frau und anschließend von einem vermeintlichen Broker kontaktiert. Dieser überzeugte sie, Geld in Gold- und Ölressourcen sowie Kryptowährungen zu investieren. Zunächst überwies die Geschädigte knapp 250 Euro.

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Frau fällt der Betrug erst zu spät auf

In den folgenden Monaten folgten jedoch zahlreiche weitere Überweisungen – von Beträgen um 10.000 Euro hin zu einer Zahlung von mehr als 460.000 Euro auf verschiedene Konten. Nach Angaben der Polizei hielten die Täter durch regelmäßige Telefonate und Nachrichten über Messengerdienste den Kontakt zur Frau aufrecht und bestärkten sie immer wieder in ihren Investitionen.

Erst als der angebliche Broker den Kontakt abbrach und die Frau insgesamt bereits mehr als eine Million Euro überwiesen hatte, erkannte sie den Betrug und wandte sich an die Polizei. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Anlagebetrugs dauern an. Die Verbraucherzentrale und die Polizei warnen vor dieser Art von Betrugsmasche.