Er soll Helfer einer Entführung gewesen sein. Er soll eines der Fluchtautos gefahren haben, die am Silvesterabend 2023/2024 mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort davongerast sind, der dänischen Kleinstadt Gråsten. Dort wurden die beiden jüngsten Kinder von Christina Block und ihrem Ex-Mann Stephan Hensel von einem insgesamt zehnköpfigen Kidnapper-Team verschleppt und per Wohnmobil erst auf einen Hof nach Süddeutschland gebracht und schließlich nach Hamburg. Thach K. ist mutmaßlich einer von ihnen. Er hatte einen gemieteten Citroën DS7 Crossback gefahren, in dem die Kinder Klara und Theo weggebracht wurden.
Schon am Montag hatte der Israeli im Block-Prozess ausgesagt, per Videoschalte aus dem Büro seines Anwalts in Israel. In jenem Verfahren vor dem Hamburger Landgericht muss sich bislang nur einer aus dem Entführertrupp verantworten: der Israeli Tal S. Die anderen sechs Angeklagten, darunter die Mutter der Kinder, Christina Block, und ihr Lebensgefährte Gerhard Delling, sind der Kindesentziehung oder Beihilfe angeklagt. Sie bestreiten die Vorwürfe.
Prozess gegen Christina Block: Es geht erneut um das mutmaßliche Entführer-Treffen
Bereits am 60. Prozesstag – und auch schon durch Aussagen anderer beteiligter Israelis – kam ein mutmaßliches Treffen unmittelbar vor der Aktion in Dänemark von den Entführern und Christina Block zur Sprache. Die Angeklagte streitet immer wieder ab, bei einer Begegnung im Hotel Grand Elysée (ebenfalls Block-Gruppe) dabei gewesen zu sein.



