Seit über zwei Jahren halten Funde eines verbotenen, fruchtbarkeitsschädigenden Weichmachers in den Körpern von Kindern und Erwachsenen ganz Europa in Atem. Inzwischen wissen Toxikologen aus den Analysen von Urinproben, dass alle Bevölkerungsgruppen flächendeckend und teils in hohen Konzentrationen mit dem seit Jahren verbotenen Weichmacher DnHexP belastet sind. Und auch die wichtigste Quelle ist klar: Kosmetikprodukte wie Sonnencremes, Anti-Aging-Produkte, Parfüms und Tagescremes tragen wesentlich zur Belastung bei. Im Fokus steht dabei der UV-Filter DHHB, der mit dem Weichmacher verunreinigt sein kann.
Doch welche Sonnenschutzmittel sind sicher, wie belastet sind die Produkte? Auch Jahre nach den ersten Funden halten sich Hersteller und auch Überwachungsbehörden bei dem Thema bedeckt, Verbraucher erhalten aus Sicht von Kritikern nicht genügend Informationen für die Kaufentscheidung. Und neben möglichen Gesundheitsrisiken durch den verbotenen Weichmacher steht über allem der Appell von Hautärzten und Wissenschaftlern, nicht auf Sonnenschutz zu verzichten. Was tun?
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Die Verbraucherzentrale NRW hat die wichtigsten Tipps für den Kauf von Sonnencremes neu zusammengefasst. Auch andere Verbraucherschutzorganisationen wie Stiftung Warentest oder Öko-Test zeigen in Untersuchungen, worauf Verbraucher beim Kauf achten sollten. Worum es geht und was wichtig ist.






