Was in diesen Tagen der Ostsee-Wal für Deutschland ist, ist ein zweijähriger Wolf seit rund neun Tagen für alle Südkoreaner: Das Tier war aus einem Zoo entlaufen und ist am Freitag nach einer neuntägigen Suche, die das Land in Atem hielt, wieder .

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So erreichte der entlaufene Wolf fast schon Kultstatus: Er hatte sich laut einem Bericht von „CNN“ am 8. April aus seinem Gehege in einem Zoo der Metropole Daejeon gegraben. In den kommenden Tagen wurde er verzweifelt gesucht – lange Zeit aber ohne Erfolg.

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Tierschützer in Südkorea bangen um ausgebüxten Wolf

Tierschützer stritten um die Frage, ob der Wolf außerhalb des Zoos überleben würde und ob er bei einer möglichen Einfangaktion sterben könnte. Sogar Südkoreas Präsident Lee Jae Myung sah sich zwischenzeitlich zu einer Erklärung genötigt und versicherte, dass fast 90 Polizisten sowie Feuerwehrleute und Militärangehörige nach dem Wolf suchen.

Vor allem, weil zuvor zwei Einfangversuche gescheitert waren. So hatten Einsatzkräfte den Wolf bereits Anfang der Woche in den Bergen nahe des Zoos gesichtet, doch das Tier brach erneut aus dem errichteten Sperrkreis aus. Auch ein Autofahrer hatte den Wolf auf einer dunklen Bergstraße entdeckt.

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Am Ende dauerte es bis zum Freitag, ehe der Wolf eingefangen und wohlauf zurück in den Zoo gebracht werden konnte. Das Tier wurde in der Nähe einer Schnellstraße gefunden und betäubt – nach einer stundenlangen Suche unter Beteiligung von Drohnen. Der Wolf war wohlauf, doch aus seinem Magen mussten Tierärzte einen Angelhaken entfernen. Die gute Nachricht: Die Mediziner konnten keine weiteren nennenswerten gesundheitlichen Probleme feststellen.

rk