Nach dem Wolfsangriff auf eine Frau in Hamburg und dem Einfangen des Tieres am Jungfernstieg äußern sich nun auch Fachleute aus dem Süden Hamburgs zu der aktuellen Situation. Dort ist man seit langer Zeit an den Umgang mit dem Wildtier gewöhnt. Im nördlichen Niedersachsen gibt es die größte Population, Sichtungen gab es dort immer wieder, Nutztierrisse in noch weit größerer Zahl.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein solcher Vorfall wie der im Hamburger Stadtteil Altona wiederholt? Wir haben uns in der Jägerschaft umgehört.
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Bernard Wegner, Obmann Öffentlichkeitsarbeit für die Jägerschaft im Landkreis Harburg, sagt: „Es handelt sich wahrscheinlich um einen jungen Wolfsrüden, der sein Rudel verlassen musste, weil jetzt im April und Mai wieder Welpen geboren werden. Die jungen Wölfe suchen deshalb ein neues Revier und sind von erwachsenen Tieren äußerlich nicht mehr zu unterscheiden. Ich vermute, dass sich der Jungwolf verlaufen hat und in Panik geraten ist.“



