Kunstexperten des Rijksmuseum in Amsterdam haben ein bisher unbekanntes Gemälde des niederländischen Malers Rembrandt entdeckt. Das Museum teilte am Montag (2. März) mit, dank neuester Technik hätten die Wissenschaftler die Echtheit des Werks „Vision von Zacharias im Tempel“ aus dem Jahr 1633 bestätigen können.

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Nachdem es 1961 von einer Privatperson gekauft wurde, verschwand es aus der Öffentlichkeit. Da der Aufenthaltsort unbekannt war, konnte es bisher nicht untersucht werden. Wie das Rijksmuseum mitteilte, kontaktierte der derzeitige Besitzer die Museumsleitung kürzlich. So konnte das Gemälde erstmals seit 65 Jahren untersucht werden.

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Rembrandts Kunstwerk bald auch für Öffentlichkeit zugänglich

Der private Sammler habe das Werk außerdem langfristig an das Rijksmuseum ausgeliehen. Die „Vision von Zacharias im Tempel“ wird ab Mittwoch, 4. März, für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

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„Es ist wunderbar, dass die Menschen heute mehr über den jungen Rembrandt erfahren können – er schuf dieses sehr bewegende Werk kurz nach seinem Umzug von Leiden nach Amsterdam. Es ist ein schönes Beispiel für die einzigartige Art, wie Rembrandt Geschichten darstellt“, so Taco Dibbits, Direktor des Rijksmuseums.

Das Rijksmuseum im Herzen von Amsterdam beherbergt über 8.000 Objekten niederländischer Kunst und Geschichte, darunter Meisterwerke von Vermeer, Rembrandt und Van Gogh.

awe, AFP