Nach einem Lawinenabgang im Skigebiet von Castle Peak im US-Bundesstaat Kalifornien sind acht zuvor vermisste Skifahrer tot gefunden worden. Ein Mensch werde weiterhin vermisst, sagte Sheriff Shannan Moon von den örtlichen Behörden auf einer Pressekonferenz.

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Sechs weitere Menschen hätten den Abgang nahe dem Ort Truckee im Nationalwald Tahoe überlebt und seien mittlerweile mit unterschiedlichen Verletzungen von Rettungskräften geborgen worden, teilte das örtliche Nevada County Sheriff‘s Office am Mittwoch in einem Post auf Facebook mit.

Zunächst war das Sheriffbüro von zehn Vermissten ausgegangen, korrigierte diese Zahl aber mittlerweile nach unten.

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Wegen der extremen Wetterbedingungen hatte es dem Sheriffbüro zufolge Stunden gedauert, bis die Einsatzkräfte zu den Überlebenden vordringen konnten. Der Nationalwald Tahoe liegt in Kalifornien an der Grenze zum US-Bundesstaat Nevada, in ihm befindet sich auch der bei Touristen ebenfalls beliebte Lake Tahoe. Der Lawinenabgang ereignete sich nordwestlich des Lake Tahoe.

Zwei der sechs Geretteten seien in Krankenhäuser gebracht worden, heißt es in dem Post weiter. Mehr als 50 Rettungseinsätze seien im Einsatz gewesen, hieß es. Zu der Gruppe aus 15 Personen gehörten auch Skiführer.

Einsatzleiter: Überlebende suchten Schutz in Waldgebiet

Captain Russell Greene vom Sheriffbüro hatte zuvor im Interview des regionalen Fernsehsenders KCRA 3 gesagt, dass die Sheriffs über den Tourenanbieter und über Notfall-Signalgeräte verständigt worden seien. Die sechs Überlebenden hätten in einem bewaldeten Gebiet in der Nähe des Unglücksortes Zuflucht gesucht, zitierte der US-Sender NBC ihn. Das Sheriffbüro sei mit ihnen über einen Notfall-Satelliten-Nachrichtendienst in Kontakt gewesen, über den sie Textnachrichten senden konnten, sagte Green demnach ferner.

Die Einsatzkräfte warnten vor Ausflügen in die Gegend. „Die Wetterbedingungen sind weiterhin extrem gefährlich“, hieß es mit Verweis auf eine bis Mittwoch geltende Lawinenwarnung. Nach Angaben der Betreiber in dem Skigebiet waren allein in den zurückliegenden 24 Stunden knapp 80 Zentimeter Schnee gefallen.

fmg/dpa