Das bewegende Liebesgeständnis des queeren Fußball-Schiedsrichters Pascal Kaiser am 31. Januar im voll besetzten RheinEnergieStadion zu Köln sorgt weiter für Schlagzeilen. Viele rührt Kaisers Kniefall vor seinem Freund Moritz an der Seitenlinie, doch es gibt auch viele hasserfüllte, queerfeindliche Kommentare – und Schlimmeres.

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Kaiser soll nach Angaben seines Anwalts vor seinem Haus bereits zweimal tätlich angegriffen worden sein. Der erste Vorfall habe sich in der Nacht zu Sonntag ereignet. Drei Männer hätten Kaiser attackiert und geschlagen. Der Amateurschiedsrichter sei im Gesicht verletzt worden und habe im Krankenhaus behandelt werden müssen.
Kaisers Ex-Arbeitgeber wirft Kaiser Unterschlagung vor
Am Dienstag soll es nach Angaben des Anwalts gegenüber der „Zeit“ nun einen weiteren Angriff auf Kaiser gegeben haben. Auch diesmal sei er vor seinem Haus attackiert worden. Die Queerbeauftragte der Bundesregierung, Sophie Koch (SPD), sprach auf Instagram von „feiger und menschenverachtender Gewalt“. „Aus hässlichen Worten werden noch hässlichere Taten“, schrieb Koch.
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Mehrere Medien hatten nach Kaisers Antrag über Vorwürfe gegen den Schiedsrichter berichtet. So soll dieser nach Angaben seines früheren Arbeitgebers, eines Bar-Betreibers, mehrere Tausend Euro unterschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen übernommen. Kaisers Anwalt erklärte, sein Mandant bestreite die Vorwürfe. Vielmehr gebe es Hinweise darauf, dass der frühere Arbeitgeber Kaisers Wohnadresse veröffentlicht habe. Es sei unklar, ob die Angriffe auf Kaiser mit diesem Fall zu tun haben könnten.
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