Für die Belegschaft von RTL war es Anfang Januar ein Schock: Der Sender hatte verkündet, rund 230 Arbeitsstellen im Nachrichtenbereich zu streichen. Insgesamt sollen bei RTL Deutschland gar 600 Stellen wegfallen.

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Die RTL-Moderatorin Katja Burkard (60/„Punkt12“) hatte sich dazu in einem Podcast geäußert und davon gesprochen, dass am Tag der Bekanntgabe der Streichungen einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammengebrochen seien, es gar „Rettungswagen-Einsätze“ gegeben habe.
Katja Burkard: „Als Journalistin schon dreimal nicht“
Jetzt rudert Burkard allerdings zurück. In einem Beitrag bei Instagram sagt sie: „Ich möchte was klarstellen, und zwar geht es um den Podcast von Bettina Böttinger (Zwischen den Zeilen; Anm. d. Red.). Da ist mir was passiert, was man eh nicht machen sollte und als Journalistin schon dreimal nicht: nämlich etwas weitererzählen, was man nicht selbst gesehen hat.“
Weiter führt Burkart aus: „Es geht um den Tag der Umstrukturierung bei RTL. Es hieß, es hätte da im Zusammenhang mit dem Tag der Umstrukturierung Krankenwageneinsätze gegeben und dass Leute deswegen zusammengebrochen sind. Das ist nicht wahr.“
Katja Burkard erhält Zuspruch für Entschuldigung
Im Netz erhält Burkard Zustimmung für ihren Beitrag. Eine Userin schreibt: „So was ist nur menschlich. Sie sind eine Top-Journalistin.“ Und die Moderatorinnen-Kollegin Charlotte Würdig setzt nur ein „Stark“ unter Burkards Beitrag. Die Hauptmoderatorin von „Punkt12“ beendet ihren Beitrag mit folgenden Worten: „Es tut mir wahnsinnig leid und das wird mir sicher nicht noch mal passieren. Sorry.“
Bereits Anfang Dezember hatte der Kölner Sender eingeräumt, dass die linearen Werbeumsätze seit 2019 um mehr als 20 Prozent gesunken seien. Die Programm-Geschäftsführerin Inga Leschek hatte in einer Pressemitteilung zum Stellenabbau gesagt: „Dass Menschen, die mit großem Engagement zum Erfolg von RTL News beigetragen haben, ihren Arbeitsplatz verlieren, bedauern wir zutiefst.“ RTL betont, dass betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden sollen. In Zukunft solle noch mehr auf das digitale Angebot gesetzt werden, vor allem auf den Streamingdienst RTL plus.
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