- Catrin Striebeck sorgte mit frecher Klappe früh für Aufmerksamkeit
- Für den „Tatort“-Star waren Autoritäten Müll, wie Striebeck gesteht
- Noch heute ärgert sie sich über ihre Erlebnisse mit männlichen Bestimmern
Verschiedenste Rollen im „Tatort“ gehören zu der umfangreichen Filmografie von Catrin Striebeck, so auch eine Schlüsselfigur in der letzten „Bremen“-Ausgabe (25. Januar). Doch bei den Anfängen ihrer Karriere musste die heute 59-Jährige einiges über sich ergehen lassen. Den Kampfgeist von damals hat sie bis heute behalten, wie sie im Interview erklärt.
Ihre Figur im Bremen-„Tatort“ macht eine traumatische Erfahrung durch, als ihre Tochter ermordet wird. Wie kann man sich auf so eine Rolle vorbereiten?
Catrin Striebeck: Das kann man nicht. Bei Themen, die so schmerzhaft sind, möchte man auf keinen Fall irgendwelche persönlichen Emotionen heranholen. Der Tod eines Kindes muss der größte Schmerz der Welt sein, und man hat wahnsinnig Angst, sich das vorzustellen.



