Muscheln, Sand, Steine, so weit – so normal an einem Strand. Doch Spaziergänger haben an der Küste der Grafschaft Sussex südlich der britischen Hauptstadt London etwas Unerwartetes entdeckt. Wie ein Medienbericht schildert, sind dort offenbar kiloweise Kartoffelpommes angespült worden. Der Vorfall lässt einige offene Fragen zurück.
Pommesflut am Strand: Kartoffelstäbchen türmen sich bis zu 75 cm
Das Online-Portal t-online schreibt, Millionen von Pommes seien vom offenen Meer an die Küste getragen worden. Die britische BBC zitiert den Entdecker des Pommes-Vorfalls, den Strandspaziergänger Joel Bonnici: „Der Strand sah aus wie der goldene Sand der Karibik“, sagte er. In einigen Bereichen des Strandes hätten sich die Fritten gar 75 Zentimeter hoch gestapelt.
Volunteers have been working to remove thousands of bags of chips which washed ashore on a beach near Eastbourne.
— BBC Sussex (@BBCSussex) January 19, 2026
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In einem bei X (ehemals Twitter) geposteten Video zeigt BBC, wie Freiwillige die hellgelben Stäbchen einsammeln. Zu sehen ist, dass Pommes und Verpackungsmaterial ganze Strandabschnitte verschmutzt haben. Denn auch jede Menge Plastiktüten seien angespült worden, in denen die Pommes verpackt waren. Diese könnten unter anderem für die Robben-Populationen in der Region gefährlich werden, heißt es.
Lebensmittel und Container werden an Stränden in Sussex angespült
Wie t-online weiter berichtet, handelt es sich längst nicht um den ersten und einzigen Vorfall dieser Art. In den vergangenen Wochen waren immer wieder Lebensmittel an Stränden der Gegend um Sussex angespült worden. Darunter seien Zwiebeln, Knoblauch und Milchkonserven gewesen. Und: Tage zuvor seien in Seaford im Osten der Grafschaft bereits drei Schiffscontainer angespült worden.
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Das Medium vermutet, dass ein Frachter die Ware verloren haben könnte, die nun nach und nach durch den Wellengang an die Küste getragen wird. Die Küstenwache habe gegenüber der BBC erklärt, dass bei einem Erkundungsflug keine weiteren Container entdeckt worden seien. Die Container würden nun auf ihre Herkunft untersucht.




