- „Bergretter“-Star Sebastian Strobel tickt privat ganz anders.
- Statt Rettungsaktionen befasst er sich mit Literatur und Theater.
- Und es gibt Momente, da hat er sich nicht mehr im Griff.
Wer Sebastian Ströbel nur als Bergretter kennt, hatte vor Kurzem die Gelegenheit, neue Facetten des 48-Jährigen zu erleben. Mit „Einsatz Seeler – Ein Lübeck Krimi“ (am 20. Januar um 20.15 Uhr auf RTL) wagte er sich auf das Feld der Fernseh-Verbrechen. Aber die persönliche Bandbreite des Familienvaters geht weit über solche Rollen hinaus. Für das ZDF dreht er unter großem Einsatz Umwelt-Dokumentationen, er ist ein Anhänger von Literaturklassikern ebenso wie des 1. FC Nürnbergs, und er versteht, wie man am besten mit anderen Menschen umgeht – seine vier Töchter eingeschlossen.
Sie haben momentan alle Hände voll zu tun. Einerseits drehen Sie die „Bergretter“, demnächst brechen Sie für eine neue „Terra X“-Dokumentation in die Anden auf und jetzt treten Sie noch im „Lübeck-Krimi“ auf. Davon abgesehen haben Sie eine Familie mit vier Kindern. Wie jonglieren Sie das alles?
Sebastian Ströbel: Das ist eine Zeitmanagement-Geschichte. Natürlich muss ich das mit meiner Familie absprechen, und das funktioniert nur, wenn gegenseitiger Wille da ist. Es ist eine heftige Zeit, aber es ist eben auch ein Luxus, so viele Möglichkeiten zu haben. Und ich bin unglaublich dankbar und demütig, dass ich diese Chancen bekomme.



