In der Region Emilia-Romagna in Italien haben am Dienstag gleich zwei Erdbeben für Aufregung gesorgt. Die erste Erschütterung der Stärke 4,3 wurde um 9.27 Uhr nahe der Stadt Russi in der Provinz Ravenna registriert, etwa 50 Kilometer von der beliebten Touristenmetropole Bologna entfernt, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Nur wenige Minuten später bebte die Erde erneut, diesmal mit einer Magnitude von 4,1.
Erdbeben erschüttert Region in Italien: Schulen evakuiert, Zugverkehr gestoppt
Die Erschütterungen waren in der gesamten Region deutlich spürbar. Zahlreiche Menschen rannten aus ihren Häusern auf die Straßen, um sich in Sicherheit zu bringen. Auch öffentliche Einrichtungen waren betroffen: Mehrere Schulen wurden vorsorglich evakuiert, und einige öffentliche Gebäude mussten zeitweise geräumt werden, berichtete die italienische Zeitung „Corriere della Sera“. Laut „Rai“, dem italienischen Rundfunk, war zudem der Zugverkehr in der Romagna zeitweise eingestellt, rund 20 Züge fielen aus.
#Earthquake (#terremoto) possibly felt 36 sec ago in #Italy. Felt it? Tell us via:
— EMSC (@LastQuake) January 13, 2026
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Trotz der spürbaren Beben wurden bisher keine größeren Schäden gemeldet. Die Behörden reagierten dennoch mit äußerster Vorsicht. Der Präsident der Region Emilia-Romagna, Michele De Pascale, bezeichnete die Lage auf Facebook als „beängstigend“, betonte aber: „Bislang sind keine Schäden bekannt.“ In Bologna wurde ein Einsatzzentrum eingerichtet, in dem Experten des Zivilschutzes und Statiker die Standfestigkeit von Gebäuden prüfen.



