Ein Eisbär hat im hohen Norden Sibiriens drei Menschen verletzt, darunter ein Kind – eine Attacke, die selbst in der Arktis selten ist. Russische Behördenvertreter teilten am Montag mit, dass Mitglieder einer Familie an einem abgelegenen Angelplatz attackiert worden seien. Die Betroffenen wurden in Sicherheit gebracht und umgehend medizinisch versorgt.
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Eisbären-Angriff nahe Nosok: Innenministerium berichtet über Polizeialarm
Über den Polizeieinsatz informierte das regionale Innenministerium der Region Krasnojarsk unter anderem auf Telegram. Demnach erhielt die örtliche Polizei „einen Bericht über einen Eisbären“, der „40 Kilometer vom Dorf Nosok entfernt an einem Angelplatz Menschen verletzt hat“. Nosok liegt weit im Norden, innerhalb des Polarkreises – und wer dort Hilfe braucht, muss oft warten, weil Wege lang sind. In diesem Fall, so betont das Ministerium, sei die Zeit zum Glück nicht gegen die Betroffenen gelaufen: Die Familie sei in Sicherheit gebracht und „sofort versorgt“ worden.
Verletzte beim Eisbären-Angriff: Ein Kind unter den Opfern
Wer verletzt wurde, beschreibt das Innenministerium nur über die Geburtsjahre. „Drei Bürger, geboren 1983, 2015 und 2006, wurden bei dem Angriff des Eisbären verletzt“, teilte die Behörde mit. Behördenvertreter sprechen von drei Mitgliedern einer Familie – darunter ein Kind.
Zum Ablauf schweigen die offiziellen Stellen bislang. Ob der Eisbär die Gruppe überraschend angriff oder ob es zuvor Sichtungen gab, wird nicht erklärt. Auch zur Schwere der Verletzungen macht das Ministerium keine konkreten Angaben. Es heißt lediglich, eine der verletzten Personen müsse möglicherweise ins Krankenhaus.
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mit afp









