An Silvester sind in Baden-Württemberg bei mehreren Bränden drei Menschen ums Leben gekommen. Die Brände hätten sich im Schwarzwald in den Orten Bonndorf und Lenzkirch sowie in Giengen an der Brenz ereignet, wie das Innenministerium in Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

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In Bonndorf (Schwarzwald) kam ein 60 Jahre alter Mann bei einem Wohnungsbrand ums Leben. Das Feuer sei gegen 21.30 Uhr im Bereich des Balkons ausgebrochen, hieß es von der Polizei. Demnach entstand zudem ein Sachschaden von etwa 800.000 Euro. Die Ermittlungen laufen. Zu den beiden anderen Bränden lagen zunächst keine Informationen vor. Der Brand in Giengen soll bereits am Vormittag des Silvestertags ausgebrochen sein.
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Unfall in Lohne: Fünfjähriger von Auto erfasst und getötet
Ein fünf Jahre alter Junge wurde an Neujahr kurz nach Mitternacht im Landkreis Vechta (Niedersachsen) von einem Auto erfasst. Er starb wenig später. Das Kind lief nach ersten Erkenntnissen der Ermittler in Lohne von einem Gehweg auf die Straße, teilte die Polizei mit. Ein dort fahrender 47-Jähriger erfasste den Jungen mit seinem Wagen.
Das Kind wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo es wenige Stunden später starb. Während des Einsatzes versammelten sich Schaulustige an der Straße. Gegen einen 21-Jährigen und einen 17-Jährigen wurden laut Polizei Strafverfahren eingeleitet, weil sie Bilder von der Unfallstelle und den Rettungsmaßnahmen gemacht haben sollen.
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Bayern: Polizist stirbt bei Unfall während Streifenfahrt
In Bayern ist in derselben Nacht ein Polizist bei einer Streifenfahrt auf einer Bundesstraße tödlich verunglückt. Das mit ihm und einem weiteren Beamte besetzte Einsatzfahrzeug geriet am frühen Morgen bei Selbitz in Oberfranken aus zunächst noch unklarer Gründen auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen, wie die Polizei Bayreuth am Donnerstag mitteilte. Der 25-jährige Polizeibeamte starb noch an der Unfallstelle.
Sein 20-jähriger Kollege, der den Streifenwagen fuhr, und der 42 Jahre alte Fahrer des entgegenkommenden Autos wurden schwer verletzt. Wie die Polizei weiter mitteilte, wurde der Einsatzwagen durch die Wucht des Aufpralls stark beschädigt. Feuerwehrleute mussten den eingeklemmten überlebenden Beamten befreien. Die Staatsanwaltschaft ordnete demnach an, einen Sachverständigen zur Klärung der Unfallursache hinzuzuziehen.
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Allein auf der A1: Zwölfjähriger fährt mit Auto und verursacht Unfall
Ein Zwölfjähriger soll am Steuer eines Autos einen Unfall mit mehreren Fahrzeugen auf der Autobahn 1 verursacht haben. Nach ersten Erkenntnissen habe der Minderjährige die Autoschlüssel aus einem Wohnhaus im Kölner Stadtteil Nippes entwendet, berichtete die Polizei. Gegen 2.15 Uhr in der Silvesternacht sei er dann allein mit dem Wagen in Richtung Dortmund unterwegs gewesen, als er in der Nähe von Erftstadt verunglückte.
An einer Baustelle auf Höhe des Autobahnkreuzes Bliesheim fuhr der Zwölfjährige mit dem Auto demnach gegen mehrere Warnbaken. Daraufhin kollidierten nach Polizeiangaben mindestens fünf weitere Fahrzeuge mit den Trümmerteilen, die auf der Fahrbahn lagen. Der Zwölfjährige erlitt bei dem Unfall unter anderem eine Verletzung an der Hand. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Wie er genau in den Besitz des Autoschlüssels gelangen konnte, wird nach Angaben der Polizei noch untersucht.
mit dpa/afp






